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Unverziehen - Stefanie Heinzmann | brezelbruder.de

Unverziehen - Stefanie Heinzmann

Posted by Simon on Oktober 05, 2008
Allgemein

Eigentlich mag ich die von Stefan Raab gecastete Stefanie Heinzmann. Allerdings macht sich die 19-jährige mit ihrer neuen Single “The Unforgiven” zur Zeit -vor allem bei Freunden der härteren Musik- etwas unbeliebt. Denn der Song ist 1991 im Original von keiner geringeren Band als Metallica veröffentlicht worden und was nun daraus gemacht wurde ist meiner Ansicht nach ein Fiasko. Zum besseren Verständnis vorab ein Zitat des Metallica-Frontmanns James Hetfield über seine Interpretation des Songs:

It’s about a guy who never really takes advantage of certain situations, never really takes chances. Then, later on in his life, he regrets not having done anything with his life, so he dubs the rest of the world the ‘unforgiven’

Die Stimmung und Emotionen, vertont durch satten Gitarrensound und die raue Stimme Hetfields, werden im Original, wenn auch Metallica-untypisch eher ruhig, überzeugend an den Hörer weitergegeben. Davon kann man allerdings bei dem letzte Woche erschienen Cover von Heinnzmann nicht reden. Mag die die rauchig-, soulige Stimme zwar zum Text einigermaßen passen, so fällt einem zu der Vertonung die Kinnlade runter. Der (Schlagzeug-) Beat ist unpassender Weise poppig/funkig und im Refrain läuten die Futuramaglocken. Gittarrentechnisch tut sich auch so gut wie nichts, außer der monoton, staccato durchgespielten Akkorde. Nach einem Solo zu fragen scheint bei diesem Stück gänzlich überflüssig, einzig das Intro Riff/Thema aus dem Original taucht in Heinzmanns Song zu Beginn und einmal nach einem Refrain auf, dann setzt wieder sofort der fade und total unangebrachte Hintergrundbeat ein. Ich bin kein großer Fan von Musikvideos, aber zum Vergleich findet ihr sie unten, um hoffentlich genauso wie ich festzustellen, dass das Original die Kopie auch hier im Längen schlägt. Das Beste ist aber, dass Lars Ullrich von Metallica Heinzmann im Namen der Band persönlich zu dem Song gratulierte, was aber im Schatten der Veröffentlichung des neuen (übrigens wieder wirklich gutem) Metallica Album “Death Magnetic” leicht als Publicity-Trick zu erkennen ist. Übrigens ist Heinzmann nicht der einziunverzeihlge “Künstler” der sich einen Metallica Song zur Brust genommen hat, denn weitere namhafte Bands wie In Extremo, Donots, Madsen … tummeln sich auf einem Sampler namens “German Tribute To Metallica“. Bleibt nur zu hoffen, dass uns in Zukunft ähnliche Verschandelungen anderer Künstler erpart bleiben.

Stefanie Heinzmann (Cover 2008)

Metallica (Original 1991)

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13 Kommentare to Unverziehen - Stefanie Heinzmann

Buddy
6. Oktober 2008

Buoooahhh… wie du recht hast. Als der Beat eingesetzt hat ist mir auch direkt mal die Kinnlade runtergefallen… geht ja GARNICH! Prechorus und Chorus verlieren mal KOMPLETT die Magie des Originals… krass… geht einfach überhaupt nich… Sakrileg! :-D

What i’ve felt…
What i’ve known…
nix is mehr davon übrig… :-D

Dabei fand ich “My Man is a Mean Man” auch sehr gut damals…

Manuel
7. Oktober 2008

ekelhaft ! dabei war sie vorher meiner meinung nach ganz akzeptabel, wenn auch nich schön, aber halt haöbwegs hörbar.
jetzt schalte ich jedesmal um wenn ich den quatsch, oder sing so laut und so rau (natürlich auch grottenschlecht) die hetfield stimme drüber, dass ich nixmehr hör

[...] nochmal zum Vergleich die Version von Metallica, die nicht nur mir besser gefällt: brezelbruder.de, gregel.com, yourfrontdoor.de und viele andere, die teilweise noch drastischere Worte [...]

[...] Unforgiven " bleibt davon unberührt. Der Song erscheint wie geplant am 31.10 . Der Metallica-Coversong gehört übrigens zu den Lieblingen der Fans. Und nicht nur die Fans sind begeistert, auch [...]

Kiki
23. Oktober 2008

Hallo,

ich hatte dich eigentlich verlinkt, damit die Leser auch kritische Stimmen zu dem Song lesen können. Ist das falsch?

Mir gefällt diese Version auch nicht und das habe ich in einem anderen Artikel zum Thema auch zum Ausdruck gebracht.

Wenn du willst, lösche ich den Link zu dir eben wieder.
Ich habe auch einen Comment zu dir in meinem Beitrag hinterlassen.

Simon
23. Oktober 2008

nene, is alles super :)

habe nochmal ne antwort in deinem blog geschrieben… geht schon alles in ordnung, hatte mich n wenig missverständlich ausgedrückt,
nix für ungut!

KikiKiki
23. Oktober 2008

Kwein Problem!

Aber nochmal zum Thema: Also ich finde den Song auch allerunterste Kanone, da gibbet nix. Vorher fand ich die Heinzmann sogar mal gut, aber der Song geht ÜBERHAUPT nicht. Dieses ekelhaft poppige in dem Song buaah! Nix gegen Pop, aber nicht so und nciht mit diesem Song!

Nunr ist es ja so, dass ich zum Teil ohne eigenes Urteil darüber in meinem Blog schreibe. Die Leute wollen ja nicht meine persönliche Meinung hören, sondern informiert werden. Bei manchen Artikeln bringe ich sie trotzdem ein, einfach um ein bisschen Gesicht zu zeigen und um zu zeigen, dass hinter der Seite mehr steckt als ein abgezocktes Team Journalisten.

Aber wie gesagt, auch wenn ich es so nicht in meinem Blog schreibe: Der Song ist, mit Verlaub, beschissen!

jessy
11. Dezember 2008

ich mag den Song von Stefanie Heinzmann vielllll lieber…. ich kannte den von Metallica vorher gar nicht.so viele leute covern einen älteren Song, also über was regt ihr euch auf?
alles geschmacksache!

Simon
12. Dezember 2008

es geht einfach darum, dass der sinn/die message der durch den text des songs eigentlich ausgedrückt werden soll, völlig verloren gegangen ist.
das ist ungefähr so, als wenn du auf einer hochzeitsfeier eine grabrede hälst

reflexx-grenzer
3. März 2009

ich mag den song von ihr, nur der text erfordert tatsächlich ein Mindestmass an Melancholie

…was in der pianoversion (http://www.youtube.com/watch?v=PV96DIBbl5Q&feature=related) etwas besser gelingt, aber auch wirkt es irgendwie ohne Punkt und Komma

Niveau hat ihre Stimme, aber arrangiert und produziert wurde es zu “drückend” im Tempo, vielleicht um sich zwanghaft vom Orginal zu unterscheiden, Dynamik beherrschen heisst wohl die Kunst der Zäsur zu üben (solo fwehlt mir auch)

Marco
3. September 2009

Ein weiterer gelungener Versuch, einen großartigen Song für den Dudelfunk weichzuspülen. Die hiesigen Radiostationen säuseln mir Stefanies Kopie täglich ins Ohr, während sich der Moderator beim Abspielen von Nothing else matters schon als verwegener Metaller fühlt. Ist übrigens ähnlich, wie Subway to Sallys Song ‘Eisblumen’, nur das die Band bzw. der Autor selbst für die werbeziegruppenkompatible Version gesorgt hat.

Tobinger
20. September 2010

Die beiden (Lied und Stefanie) passen irgendwie überhaupt nicht zusammen. Mir hat es auch beim ersten mal Anhöhren die Nägel hochgerollt. Zum Glück hat sie die Kurve gekriegt und macht jetzt wieder ihre eigene ordentliche Musik :)

[...] von Metallica Fan bin. Dennoch hier mal ein Artikel, der sich kritisch damit auseinandersetzt: “Unverziehen auf Brezelbruder.de” .plistaWidgetHead { color: !important; background-color: !important; } .plistaItem img { [...]

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