Drum vs. Natural American Spirit - Tabak im Test

Posted by Simon on Oktober 01, 2008
Allgemein, Leben

Eine ganze Woche ist es nun her, dass ich zum ersten Mal den Tabak der Santa Fe Natural Tabacco Company “Natural American Spirit Original Blend” (im Folgenden NAS genannt) in meinen Händen hielt. Würde es dieser Drehstoff schaffen meinen seit Jahren gerauchten Tabak “Drum” der Imperial Tobacco Group abzulösen? Nun, erstmal haben die Beiden bis auf ihre Eigenschaft Feinschnitt-Tabak zu sein, nicht viel gemein, aber der Reihe nach, denn in meinem Vergleich habe ich die Kandidaten, die auf dem Bild rechts noch einmal bestaunt werden können, nach bestimmten Kriterien ausführlich unter die Lupe genommen. “Getestet” wurde im Übrigen mit Zig-Zag Slim-Filtern und Gizeh Blättchen. Für diese bin ich derzeit auf der Suche nach Alternativen, also her mit euren Vorschlägen! Leider bin ich nicht mehr im Besitz einer Taschenpackung von Drum und so musste fürs Photo diese Dose herhalten ;)

DRUM

Verpackung
Anders als die meisten anderen Drehtabake wartet die blaue Folienpackung von Drum mit ein paar netten Gimmicks auf. Das Öffnen und auch wieder feste Schließen funktioniert mit Hilfe eines kleinen Gummi-Klettverschlusses und auch der Klebestreifen zur Fixierung der Blättchen ist ein wirklich praktischer Einfall. Außerdem bekommt die Verpackung bald einen neuen Look, an dem satten Blau wird sich aber wohl nichts ändern. Der Spaß kostet kostet 4,90€ für 40g.

Tabak Beschaffenheit
Der dunkel-braune, Halfzware Shag ist angenehm feucht und riecht aromatisch, was wohl durch die zahlreichen natürlichen und künstlichen Zusatzstoffe (wie berichtet) verursacht wird. Leider finden sich zwischen den Tabak-Fäden auch allerlei andere Dinge wie Stiele und Blüten(?), was vor allem dann zu einem Problem wird, wenn der Tabak zu Neige geht (siehe Bild unten). Auch nach einigen Tagen scheint weder viel Duft noch Feuchtigkeit verloren zu gehen, was durchaus positiv zu bewerten ist.

Drehen und Rauchen
Das Rollen geht durch die recht große Feuchte leicht von der Hand. Jedoch kann es, wie schon oben angedeutet, besonders wenn der Tabak zum Ende hin sehr krümelig wird, etwas komplizierter werden, denn durch die unförmigen Stücke ist ein gleichmäßiges Drehen kaum mehr möglich. Der Tabak brennt (sofern kein Krams mit eingedreht ist) gleichmäßig ab und der recht dunkle feuchte Drehstoff färbt das weiße Papier nur mäßig. Zum Geschmack lässt sich sagen, dass dieser recht angenehm, nicht zu scharf und “vollmundig” ist, was aber wiederum auf die Inhaltsstoffe zurückgeführt werden könnte, denn es ist bekannt, dass einige Substanzen den scharfen Geschmack mindern.

Natural American Spirit (Original Blend)

Verpackung
Bis auf das große Logo auf dem ein pfeife-rauchender Indianer zu sehen ist, wirkt die Verpackung des NAS eher schlicht und unscheinbar. Im Gegensatz zur Drum-Verpackung besteht diese aus laminiertem Papier und ist etwas länger als die des populären Kollegen. In der Packung befinden sich 5g weniger -also 35g- als bei der Konkurrenz und ein Päckchen kostet 5 Cent mehr.

Tabak Beschaffenheit
Direkt beim öffnen wird klar, dass der Tabak viel trockener und heller ist, als sein Rivale. Durch das fehlen von Konservierungsmitteln können die geschredderten Blätter nur mittels Wasser auf eine Feuchte von 14% (die Konkurrenz liegt bei 16-18%) gebracht werden, ansonsten finge der Tabak eventuell an zu schimmeln. Allerdings stimmt hier die Qualität, denn durch die Bezeichnung als “100% Whole Lead Tabacco” wird klar, dass auch nur das rein kommt, was man rauchen kann (siehe Bild oben). Eines der wenigen Mankos liegt in der Trockenheit des Tabaks, denn er krümelt deutlich mehr als alle mir bekannten. Dagegen soll angeblich ein sogenannter “Pouch-Button” helfen, den ich allerdings aufgrund von Lieferschwierigkeiten nicht testen konnte.

Drehen und Rauchen
Trotz der fehlenden Feuchtigkeit, lässt sich NAS fast ebenso gut drehen wie DRUM und vor allem gegen Ende der Packung zeigt er seine Stärken, denn es stören keine nervigen Stengel oder sonstiger Murks. Allerdings sollte man vorsichtig sein, nicht zu viel Tabak nach dem Drehen zu verlieren, denn er fällt sehr leicht heraus, wenn er kleingekrümelt ist. Der Geschmack ist recht stark, aber neutral und verblüffender Weise -meinem Geschmack nach- nicht so scharf wie erwartet. Nach der ersten Fluppe dieses Produkts kann man behaupten zu wissen, wie Tabak wirklich schmeckt. Über bleibt das sichere Gefühl, dass man weiß was man raucht, nämlich puren Tabak ohne Chemie, Lakritze und Gurkenmehl.

Fazit:
Beide Marken haben Vor- und Nachteile. Drum kann besonders durch die sehr praktische Verpackung und durch die breite Verfügbarkeit punkten. Der Konkurrent hat hingegen seine Stärken in der Qualität und “Echtheit”. Das schafft, zumindest bei mir, Vertrauen, denn man will ja nicht “Irgendwas” rauchen. Jedenfalls hat mich der Natural American Spirit überzeugt und der Indianer auf der Packung wird mir von Fluppe zu Fluppe immer sympathischer, auch wenn man dadurch vielleicht ein paar Abstriche machen muss. Zumindest rauche ich jetzt mit etwas “ruhigerem Gewissen” (wenn man das bei Rauchen überhaupt so sagen kann), was wohl der ausschlaggebendste Punkt für meinen Wechsel war. Hat man erstmal einen gewissen Zeitraum Tabak ohne Geschmacksverstärker geraucht, merkt man direkt bei aktiven Zigaretten oder anderem Tabak, wo der Unterschied -sprich die Zusatzstoffe- liegen. Ernährungswissenschaftler raten, Kinder nicht nur mit Fertigessen (aufgrund der künstlichen Aromen) zu ernähren, wieso ziehen wir Raucher uns dann immer noch so viel Kram rein?

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20 Kommentare to Drum vs. Natural American Spirit - Tabak im Test

[...] Filter-Zigaretten Posted by Simon on Oktober 13, 2008 Allgemein, Feiern, Leben | wong it! Wie berichtet habe ich vor kurzer Zeit rauchtechnisch auf den Tabak “Natural American Spirit” [...]

Hezig
25. März 2009

Ich habe immer Lucky Strike geraucht bis mir ein Freund den NAS empfohlen hab und ich ihn sofort Probiert habe!! Seitdem gibt es für mich keinen besseren Tabak!

Beton
4. Juni 2009

Also… bei mir war es zu erst so das ich Malboro geraucht habe asl cih erfahren hab was da so alles drin ist habe ich vorest aufgehört.
Dann habe ich mit wasserpfeife angefangen^^
dann bin ich übergestiegen zu drum der mir im vergleich zu malboro zusprach (alleine preislich)
und dann habe ich angefangen zigarren zurauchen ( jedoch nur abends ).
Ich hatte mich selbst im anbau von tabback versucht was jedoch fehlgegenagen ist.
Dann hat ein freund mir von NAS berrichtet und seit dem rauche ich nur naturell belassene Zigarren welche in einer schönen box mit einem gläßchen Whisky (dient dem geschmack für leute die bei sowas kaum ahnung haben) oder NSA
Lg Beton ;-)

Schaki
11. Oktober 2009

Also ich hab alle möglichen Sorten vorher geraucht Lucky Strike, LM, Schwarzer Krauser uvm., aber als ich vom meinem Onkel empfohlen bekommen hab mal American Spirit zu rauchen war ich sofort angetan. Der Tabak hat ein Aroma was einfach besser schmeckt als bei allen anderen Marken und die tatsache das keine stängel etc. drin sind. Die geringe Feuchtigkeit finde ich nicht schlimm, is ja eh schnell genug weg ;)

Sebastiaan
7. September 2010

Also Drum kannst du nun wirklich nicht mit NAS vergleichen, wenn schon Drum und den NAS Perique, wirst merken was ich meine…
Als Blätchen empfehle ich dir Mascotte, mimtgrüne Packung nicht mit Muskotte verwechseln, die taugen gar nichts, probier mal Zig Zag Slimfilter, bilde mir ein die sind ein wenig besser als die Gizeh Slimfilter, kann aber auch Einbildung sein.
Das Krümmelproblem bei NAS ist bei Verwendung von Filtern zu vernachlässigen, am besten zum Stopfen sind NAS-Dosentabak (breiter geschnitten) in Kombination mit Columbus Hülsen.

mkx
5. Oktober 2010

für deine papes-Sorge:
Ich nehm zig-zag papas und gizeh-filter
die papes kleben gut und sind super zum rollen!
und gizeh filter sind besser als die von zigzag weil die in der hosentasche weniger schnell kaputt gehen!

bernd
9. November 2010

Bei den Zigarettenpapier kann ich sehr die grünen OCB wärmstens empfehlen die sind sehr fein, und brennen gleichmäßig ab ohne auszugehen. Sind jedoch nur schwer zu bekommen, meist in Szenevierteln, “wo geraucht wird”. Habe schon viele ausprobiert und nichts vergleichbares gefunden. Gegenüber Gizeh ein Unterschied wie Tag und Nacht, wo du das Gefühl hast du rauchst zuviel Papier.

Marv
28. Dezember 2010

Pueblo ist auch ein natürlich belassener tabak,(meines wissens), und weniger trocken als der NAS sollte man auch mal ausprobieren. Am besten sind die Spezial blättchen in der silber hellblauen packung. bei den filtern bin ich mir nicht so sicher denn die gizehs sind härter und die zigzags eher weicher .###

Wodin
7. Januar 2011

Also NAS hat mir das Kraut ausgeschüttet. Anfangs nach dem Umstieg von SCOUT war er noch rauchbar aber seit Herbst 2010 immer ungeniessbarer. (dünner kalter Rauch mit bitterem Beigeschmack) Bin jetzt bei MANITOU (Joh. Wilh. von Eicken, Lübeck). Schmeckt etwa so wie der NAS Anfang letzten Jahres noch geschmeckt hat, ist nicht ganz so trocken und etwas feiner geschnitten € 12,45/100g (statt 10,50) und brennt in den ALDI-Hüllen sauber ab.

haha
9. Januar 2011

ich finde den roten NAS noch besser

z
9. Januar 2011

Rauchen macht spass und ist gesund

Rauchen ist das einzigste wofür es sich zu leben lohnt

Bist du cool weil du rauchst?
Bist du cool weil dus nicht tust?

xD

Zero
24. März 2011

Ichhabe eine ganze Zeit alle möglichen Tabak Sorten geraucht die es es gibt.Um mein persönlichen Favoriten zu finden.Mein ergebnis ist das Crose Road Tabak mit abstand am besten schmeckt.Er ist einfach ein einzigartiges raucherlebnis. Weing Grümmel zum Ende und eine schön abbrennende Glut. Das einzige “Problem” ist der hohe Preis 4€/30g gehen schon zu buche. Ich hab ihn mit OCB Expert und Zic Zac Filtern feraucht, was ich nur empfehlen kann.

smoking scream
23. Juni 2011

Hi also meine erfahrung ist die: also natural american spirit ist vom geschmack her recht hochwertig und gut aber der nachgeschmack ist bstialisch und fast nicht zu ertragen aber sehr gut zum stopfen nicht sehr zu empfehlen bei dreher anfängern dagegen der drum sehr milder, vollmundiger und nussiger geschmack sehr gut zum drehen sehr zum empfehlen für anfänger aber beim stopfen ist der drum gut hatt aber mankos z.b er hält sich an der mündung der stopfmaschine immer fest und wenn man nicht aufpasst dann ist der tabback gleich wieder aus der hülse drausen aber sogesehen ist der drum der beste im geschmack
mündung

Obersalzbergzwerg
27. Januar 2012

Probier mal Tabex. Gibt’s bei Ebay.

Nick Famer
15. Oktober 2012

Ich Empfehle Den American Spirit Tabak Er Ist Der Hammer :Gize(H)Paper Benute Ich Sehr Oft Preiswert Und Gut Und Raucht Niemals Mohn Macht hight :DD

Angelos
14. Dezember 2012

Also Ich rauchte ewig den american spirit , er ist mir aber zu schnell trocken , probiere es mal mit diesen Tabak erfrischer da bin ich mal gespannt , rauche den Pueblo zur Zeit ist auch ohne Zusatzstoffe .

Deloro
18. April 2013

Ich rauche Drum schon viele Jahre…ich mag ihn einfach, auch wenn mir die Stengel auf den Keks gehn bei dem preis von nun 6€.
Von Spirit und Pueblo bekomm ich leider Kopfschmerzen.
Als Alternative zu Gizeh-Blättchen kann ich die Nelson von Lidl empfehlen…ich glaub fast das sind Gizeh. Die schmecken genau so neutral und nicht nach Zeitung wie Aldi Plus oder Rewe Papers :)

Anonym
29. Mai 2013

Lol

Anonym
14. Oktober 2014

41 jahre hab ich den drum geraucht..und nicht wenig…jetzt dampf ich…und fuel mich besser…

SmokeyGee
31. März 2015

Ohaio Minha>.<

American Spirit ist wirklich eine der besten Tabaksorten die ich kenne.
Als Papes würd ich dir die schwarzen OCB–Blättchen empfehlen zusammen mit den Öko Filtern, welche die coole Eigenschaft haben sich selbst aufzulösen und zu recyceln.

Für die Stoner würde ich sagen “MY FUCKING ROLLER PAPERS” und Filtertips. aber am gesündesten ist halt immernoch ein Vaporisier.
is eure Sache.

Peace ^^

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